Die Monitoring Box, lokaler Übergabepunkt zwischen Anlage und Plattform.
Eine industrielle Edge-Komponente, die vor Ort an Anlagen angeschlossen wird. Sie spricht deren Protokolle, identifiziert sich gegenüber der Plattform und transportiert Telemetrie über eine kontrollierte, abgesicherte Verbindung.
Geräteidentität und konfigurierbare lokale Zwischenspeicherung gehören zur Box-Basis; im verbundenen Betrieb erfolgt die Übertragung über eine mTLS-gesicherte Verbindung.
Der physische Ankerpunkt vor Ort.
Die Monitoring Box trennt Anlagenkommunikation von Internet, und wird dadurch zum kontrollierten Übergabepunkt: nach innen spricht sie Anlagenprotokolle, nach außen ausschließlich die Plattform.
Protokolle vor Ort sprechen
Die Monitoring Box ist für reale gebäudetechnische Anbindungen gedacht. Heute technisch unterstützt werden Modbus TCP/IP, Modbus RTU, KNX, MQTT / REST sowie API-basierte Datenanbindung über Data Ingress / Push API. Die Push-Variante ist besonders interessant, wenn ein System definierte Daten sicher übergeben soll, ohne selbst für direkte Abfragen geöffnet zu werden. Für LAMPEC und TSE bestehen direkte Integrationspfade. BACnet, M-Bus und OPC UA sind in Vorbereitung. Weiterführende Plattform-, Partner- oder OEM-APIs werden projektbezogen definiert und schrittweise ausgebaut. Bei offline gehärteten Installationen ist diese Integrationsliste besonders wichtig, weil neue Anbindungen nicht einfach remote nachgeladen werden können, benötigte Protokolle, Geräte, Datenpunkte und spätere Erweiterungen sollten vor Projektstart sauber definiert werden.
Identität & Verschlüsselung
Eigene kryptographische Identität und mTLS-Verbindung zur Plattform, keine offenen Anlagenports nach außen.
Konfigurierbare lokale Zwischenspeicherung & Health
Bei Verbindungsausfällen kann die Monitoring Box Daten lokal zwischenspeichern und nach Wiederverbindung nachvollziehbar übertragen. Umfang und Verhalten hängen von Betriebsart, Speichergrenzen und Projektkonfiguration ab.
Industrielle Auslegung, auf reale Standortbedingungen ausgerichtet.
Schnittstellen
Industrielle Anschlüsse für Anlagenbus und Netz. Weitere Schnittstellen (z. B. M-Bus) sind in Vorbereitung.
Protokolle
Heute technisch unterstützte Basisprotokolle und API-basierte Datenanbindung. Für LAMPEC und TSE bestehen direkte Integrationspfade. BACnet, M-Bus und OPC UA sind in Vorbereitung. Weiterführende Plattform-, Partner- oder OEM-APIs sowie Webhooks werden projektbezogen definiert und schrittweise ausgebaut.
Sicherheit
Kryptographisch verankerte Identität, signierte Updates.
Zwischenspeicherung & Update
Konfigurierbare lokale Zwischenspeicherung und sichere OTA-Updates.
Anlagennetz und Internet bleiben getrennt.
Die Monitoring Box ist die einzige Komponente, die beide Seiten kennt, und diese Trennung ist bewusst gestaltet. Anlagen sprechen ihre Protokolle nur lokal mit der Box; nach außen geht ausschließlich ein authentifizierter, ausgehender Plattformkanal.
Nach innen: Anlagenprotokolle
Heute Modbus TCP/IP, Modbus RTU, KNX, MQTT / REST sowie API-basierte Datenanbindung über Data Ingress / Push API. Für LAMPEC und TSE bestehen direkte Integrationspfade. BACnet, M-Bus und OPC UA sind in Vorbereitung. Weiterführende Plattform-, Partner- oder OEM-APIs sowie Webhooks werden projektbezogen definiert und schrittweise ausgebaut, ausschließlich im lokalen Netz, ohne Internet-Exposition der Anlagen.
Nach außen: ein Kanal
Verschlüsselter, ausgehender Verbindungsaufbau zur Plattform. Keine offenen eingehenden Ports am Standort, keine direkten Zugriffe von außen auf die Anlage.
Lokal robust
Bei Verbindungsausfällen kann die Monitoring Box Daten lokal zwischenspeichern und nach Wiederverbindung übertragen. Umfang und Verhalten hängen von Betriebsart, Speichergrenzen und Projektkonfiguration ab. Anlagen bleiben unabhängig von der Plattformanbindung lokal betriebsfähig.
Die Box ist selbst Teil der Überwachung.
Standorte ohne sichtbares Gateway haben blinde Flecken. MonitoringHive zeigt deshalb explizit den Zustand jeder Monitoring Box an.
Eigener Zustandskanal je Box.
Verbindung, Anlagenkommunikation, Zwischenspeicherung und Firmware sind eigene Indikatoren. So wird sichtbar, ob ein Datenausfall an einer Anlage liegt, oder am Übergabepunkt.
- Verbindung zur Plattform, kontinuierlich überwacht.
- Anlagenbus-Status je angebundenem Bus.
- Pufferfüllstand sichtbar bei Wiederverbindung.
- Firmware-Stand für Update- und Sicherheitskontext.
Geräteidentität, sichere Verbindung, Datenherkunft, als Basis.
Die Monitoring Box ist nicht ein generisches Gateway. Sie ist der vertrauenswürdige Ankerpunkt zwischen Anlagennetz und Plattform. Identität, sichere Verbindung, klar definierte Datenpunkte und plattformseitige Datenqualitätsprüfung sind Bestandteil jeder Anbindung, nicht nachgelagerte Optionen.
Eindeutige Geräteidentität
Jede Monitoring Box authentifiziert sich gegenüber der Plattform mit einer eindeutigen Identität. Daten lassen sich nachvollziehbar einer Box, einem Standort und einer Anlage zuordnen.
Definierte Datenpunkte
Welche Datenpunkte angebunden werden, ist projektbezogen festgelegt, keine unkontrollierte Anlagenkommunikation, keine impliziten Zugriffe.
Plattformseitige Qualitätsprüfung
Eingehende Daten werden plattformseitig auf Lücken, Aussetzer und Plausibilität geprüft. Datenqualität wird sichtbar gemacht und ist Teil der Vertrauensbasis.
Auch lokal nutzbar, als bewusst gewählter Betriebsmodus.
Die Monitoring Box kann auch in einem vollständig lokalen oder offline gehärteten Betrieb eingesetzt werden. Das ist kein Übergangszustand, sondern ein bewusst gewählter Betriebsmodus mit klaren Eigenschaften, und mit klaren Konsequenzen, wenn später erweitert werden soll.
Lokaler Mehrwert ohne externe Datenübertragung.
Auch ohne externe Anbindung schafft die Box eine klare lokale Sicht: angebundene Anlagen, strukturierte Datenpunkte, konfigurierbare lokale Zwischenspeicherung, lokale Datenqualität.
- Lokale Zustands- und Alarmsicht
- Strukturierte Datenpunkte vor Ort
- Konfigurierbare lokale Zwischenspeicherung bei Verbindungsausfall
- Keine externe Datenübertragung
Bewusste Härtung, keine Beliebigkeit.
Im offline gehärteten Betrieb müssen alle benötigten Protokolle, Datenpunkte, Geräteprofile und Integrationen vorab sauber definiert werden. Erweiterungen erfolgen kontrolliert vor Ort durch einen vertrauenswürdigen Techniker, nichts wird remote nachgeladen.
- Protokolle und Geräteprofile vorab abgestimmt
- Sicherheitsgrenzen klar verankert
- Erweiterung nur kontrolliert vor Ort
- Keine remote nachladbaren Komponenten
- Alarm- und Servicelogik produktbezogen festgelegt
Wie die Monitoring Box vor Ort eingebunden wird.
Neuer Standort
Bei einer Erstanbindung übernimmt die Box die initiale Erfassung der Anlagen. Datenpunkte werden in der Plattform definiert, Schwellwerte nach und nach ergänzt.
Bestand erweitern
Vorhandene Anlagen, die bisher nicht angeschlossen waren, werden über zusätzliche Bus-Anschlüsse oder Adapter integriert, ohne Eingriff in die Anlagensteuerung.
Service-Container
Optional kann die Box leichte Vor-Ort-Logik ausführen, etwa Voraggregation oder Filter, bevor Daten an die Plattform gehen.
Wann eine Monitoring Box vor Ort sinnvoll ist.
Sie reale Anlagen zuverlässig anbinden möchten
- Anlagen sprechen Modbus TCP/IP, Modbus RTU, KNX oder MQTT / REST, oder Daten werden über Data Ingress / Push API übergeben (BACnet, M-Bus, OPC UA in Vorbereitung)
- Anlagennetz und Internet sollen bewusst getrennt bleiben
- Standorte haben unterschiedliche Konnektivitätsbedingungen
- Betriebssicherheit und lokale Zwischenspeicherung sind wichtig
- Geräteidentität und Datenherkunft müssen nachvollziehbar sein
Bei fehlender lokaler Datenquelle und Integrationsbedarf
Bestehende Herstellerportale müssen kein Ausschlussgrund sein. MonitoringHive kann dort sinnvoll sein, wo Betreiber, Partner oder OEMs eine eigene Datenbasis, lokale Sicht, zusätzliche Auswertung oder kontrollierte Integrationsschicht benötigen.
- Keine lokale Datenquelle und kein Integrationsbedarf
- Keine zusätzliche Betreiber-, Partner- oder Service-Sicht gewünscht
- Keine Standortinfrastruktur vorhanden oder geplant
Die Box ist der kontrollierte Datenzugang.
Die Monitoring Box macht reale Gebäudeinfrastruktur anschlussfähig: lokale Protokolle, Geräteidentität, definierte Datenpunkte, Gateway Health und kontrollierte Datenübergabe. Der volle MonitoringHive-Mehrwert entsteht danach im Zusammenspiel mit Plattform, Dashboard, Alarmierung, Berichten und Studio.
Preis- und Projektumfang hängen vor allem von Anzahl Boxen, Standorten, Integrationen, Datenpunkten, Betriebsmodell und Serviceumfang ab.
Bei offline gehärteten Installationen müssen Protokolle, Geräte, Datenpunkte und spätere Erweiterungen vorab definiert werden.
Anbindung Ihrer Standorte besprechen.
Wir prüfen mit Ihnen, welche Anlagen, Protokolle und Standortgegebenheiten relevant sind und wie ein erstes Rollout der Monitoring Box konkret aussehen würde.